Fitness-Tracking ist in aller Munde. Erfahren Sie hier mehr über den Trend und die teils gravierenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen.

Arten und Funktionsweise von Fitness-Trackern

Fitness-Tracker gibt es grundsätzlich in drei Varianten. Die erste ist eine App fürs Handy. Verfügt das Smartphone über einen Erschütterungssensor, kann es die am Tag zurückgelegte Strecke und daraus die verbrannten Kalorien berechnen. Dabei merkt es sogar, wann der Besitzer gerannt oder bloß spazieren gegangen ist. Nachteil: Nur wenige möchten ihr teures Smartphone ihren sportlichen Aktivitäten aussetzen.

Die zweite Variante der Fitness-Tracker kommt in Form einer digitalen Armbanduhr daher. Einige Uhrenhersteller sind dazu übergegangen, ihre bisherigen Modelle mit weiteren Funktionen wie einem Schrittzähler oder Pulsmesser aufzuwerten. Vorteil: Kein zusätzliches Gewicht am Handgelenk.

Variante 3 ist zugleich die schlichteste: Ein Armband, das ohne Weiteres als Modeschmuck durchgehen kann, enthält einen winzigen Chip und speichert darauf Bewegungen und den Pulsschlag.

Ein Smartphone oder PC ist Pflicht

Ohne Smartphone oder PC funktionieren die wenigsten Fitness-Tracker, denn mindestens zum Einrichten und Auslesen der Daten müssen beide miteinander verbunden werden. Dies erfolgt bei teuren Bändern stromsparend über Bluetooth 4.0, bei billigeren über einen USB-Anschluss. Am PC oder Smartphone lassen sich dann zurückgelegte Kilometer, Pulsschlag und sogar Schlafphasen statistisch auswerten.

Tracker von Polar und Jawbone im Vergleich

Zwei der beliebtesten Armband-Modelle sind das POLAR Activity Tracker Loop und das Jawbone JL01-16M-EU1 UP24. Beide arbeiten mit Android und iOS und messen zurückgelegte Schritte sowie Schlaf- und Aktivitätsphasen. Das Polar-Band erfasst zudem den Puls und zeigt auf einem LED-Display an, wann man sich wieder bewegen sollte. Leider lässt es sich nur per USB mit Smartphone oder PC koppeln. Das Jawbone vibriert, sobald man sich seiner Meinung nach zu wenig bewegt hat. Die Daten werden bei diesem Modell mit Bluetooth übertragen.

Wie alle Fitness-Tracker arbeiten auch diese beiden nur bedingt genau. So können sie z.B. nicht unterscheiden, ob man tatsächlich gelaufen ist oder nur mit der Hand gewunken hat.

Worauf beim Kauf geachtet werden sollte

Fitness-Tracker unterscheiden sich zum Teil erheblich voneinander, nicht nur in Funktionsumfang und Preis, sondern auch in der Ausstattung und den Anforderungen. Einige arbeiten nur mit Android, andere ausschließlich mit iOS zusammen. Manche sind kaum zu spüren, andere schwer wie ein kleines Handy. Wer den Tracker täglich nutzen möchte, sollte zudem die Akkulaufzeit im Blick behalten, die schwankt je nach Hersteller zwischen 2 Stunden und einem Monat.

Bild: bigstockphoto.com / Dasha Petrenko

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